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Nachdem man sich über den Ablauf und Umfang der Splatter-Szenen geeinigt hatte, ging man zum eher unwichtigen Teil ƒber und verfasste ein Drehbuch. Auch Darsteller waren schnell gefunden. Man griff hier auf allseits bekannte Gesichter aus dem Hamburger Underground zurück, wie Arni, Sänger der Hamburger Hardcore Band WARPATH, die BRONX BOYS und zahlreiche andere dubiose Elemente der Hamburger Punk-Metal-Alk-Szene.

Die Dreharbeiten gingen anfangs zügig voran, aber schon bald stellte sich heraus, dass das ganze Projekt unter einem sehr schlechten Stern stand.
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Meine Szenen wurden abgedreht und ich erledigte meinen Job mit Bravour, wie ich in aller Bescheidenheit anmerken darf, doch schon wenige Tage danach kam es zu den ersten unschönen Vorfällen.
Der Drehbuchautor, von Anfang an dem Regisseur nicht wohlgesonnen, kehrte nach heftigen Streitereien dem Projekt von heute auf morgen den Rücken zu. Als ob dies das Zeichen gewesen wäre, auf das alle gewartet hatten, nahmen die Zerwürfnisse nun in erschreckendem Masse zu, und es wurden Feindschaften geschlossen, die ein Leben lang halten sollten. Nacheinander wurden Regisseur, Effektcrew, und alle anderen, die mit der technischesn Verwirklichung des Films zu tun hatten, vom Projekt ausgeschlossen und durch neue Leute ersetzt, die nach kurzer Zeit ebenfalls wieder gefeuert wurden. Höhepunkt des Ganzen war, als ein neu angeworbene Cutter sich in einen der "House of Horror"-Betreiber verliebte - und um seinem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen - kurzerhand sämtliche Filmrollen entführte, und mit deren Vernichtung drohnte, sollte man seinen Gelüsten nicht etwas mehr Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. In einer Nacht und Nebel-Aktion wurden die Filmrollen zurückerobert und die Suche nach einem neuen Cutter begann.
Der weiteren Geschichten ereigneten sich eine nach der anderen und der Film wurde und wurde nicht fertig.
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